Wald der Rekorde - ThĂŒringer Wald

ThĂŒringer Wald - Wald der Rekorde

Der Thüringer Wald ist rekordverdächtig ... Besonderheiten entdecken und Superlative kennenlernen!

Superlative entdecken

Der Thüringer Wald und das Thüringer Schiefergebirge überzeugen nicht nur mit spannenden Ausflugszielen, sondern auch mit erstaunlichen Tatsachen: So ist das UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald das „älteste Waldbiosphärenreservat Deutschlands“. Im Naturpark Schiefergebirge/ Obere Saale bildet das Thüringer Meer das „größte zusammenhängende Stauseegebiet Europas“. Der „artenreichste Alpingarten Deutschlands“ liegt in Oberhof direkt am Rennsteig und dieser ist darüber hinaus als „ältester und bekanntester Fernwanderweg Deutschlands“ in aller Munde. Die Feengrotten in Saalfeld stehen als „farbenreichste Schaugrotte der Welt“ sogar im Guinnessbuch der Rekorde. 

Verborgene Wissensschätze aus dem Thüringer Wald

Doch es müssen nicht immer die ganz großen Superlative sein. Seltene Pflanzen und Tiere, kostbare Mineralien, einmalige Ursaurier oder bedrohte Tierarten sind ebenso erwähnens- wie wissenswert. Auf der Suche nach spannenden Fakten, kuriosen Funden, überraschenden Zahlen und verblüffenden Tatsachen rund um die Naturschätze des Thüringer Waldes haben wir uns auf die Suche nach den interessantesten Rekorden im Wald gemacht.

Das Gold der Schwarza

Foto: ThĂŒringer Wald

Das wildromantische Schwarzatal in der TourismusRegion Rennsteig-Schwarzatal e.V. ist nicht nur eines der schönsten FlusstĂ€ler des ThĂŒringer Waldes und des ThĂŒringer Schiefergebirges. Die Schwarza selbst ist einer der goldreichsten FlĂŒsse Deutschlands. Von der Quelle der Schwarza unmittelbar am Rennsteig (NĂ€he Scheibe-Alsbach) bis zur MĂŒndung in die Saale bei Rudolstadt windet sich der Fluss auf ca. 53 Kilometern durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft, die ihr unter anderem auf dem đ—Šđ—°đ—”đ˜„đ—źđ—żđ˜‡đ—źđ˜đ—źđ—č-đ—Łđ—źđ—»đ—Œđ—żđ—źđ—ș𝗼𝘄đ—Č𝗮 wandernd erkunden könnt.

Alle Infos zum Wandern gibt's bei uns im Tourenportal ThĂŒringer Wald unter: www.tourenportal-thueringer-wald.de/de/r/18295172 

📾 Dominik Ketz

Das Àlteste WaldbiosphÀrenreservat Deutschlands

Foto: ThĂŒringer Wald

Ausgedehnte WĂ€lder, klare BergbĂ€che, blĂŒtenreiche Bergwiesen und geheimnisvolle Hochmoore: Im UNESCO-BiosphĂ€renreservat gibt es nicht nur viel zu entdecken, es ist auch eine Naturregion der Superlative. Denn wusstet ihr, dass es das đ—źÌˆđ—č𝘁đ—Č𝘀𝘁đ—Č đ—Ș𝗼đ—čđ—±đ—Żđ—¶đ—Œđ˜€đ—œđ—”đ—źÌˆđ—żđ—Čđ—»đ—żđ—Č𝘀đ—Č𝗿𝘃𝗼𝘁 𝗗đ—Čđ˜‚đ˜đ˜€đ—°đ—”đ—čđ—źđ—»đ—±đ˜€ ist? Bereits 1979 wurde das Vessertal (heute der Ă€lteste Teil) von der UNESCO anerkannt. Das BiosphĂ€renreservat zeichnet sich durch einen hohen Waldanteil von rund 84 % aus. Die đ—±đ—żđ—Čđ—¶ đ—”đ—ŒÌˆđ—°đ—”đ˜€đ˜đ—Čđ—» 𝗕đ—Č𝗿𝗮đ—Č des ThĂŒringer Waldes liegen im Gebiet. Nach drei FlĂ€chenerweiterungen (zuletzt 2016) hat das BiosphĂ€renreservat einen Umfang von 146,17 km. FĂŒr eine Umrundung zu Fuß wĂŒrde man gute 36 Stunden brauchen. Wer doch den direkteren Weg bevorzugt, der kann z.B. auf 30 km dem đ—„đ—Čđ—»đ—»đ˜€đ˜đ—Čđ—¶đ—Ž durch die einzigartige Natur folgen und hier u.a. mit etwas GlĂŒck fliegende SacktrĂ€ger oder Wurzelbohrer entdecken, nur zwei der đ˜‚Ìˆđ—Żđ—Č𝗿 𝟼.đŸČ𝟬𝟬 đ—§đ—¶đ—Č𝗿𝗼𝗿𝘁đ—Čđ—», von denen ca. 245 auf der Liste der bedrohten Arten stehen. Wie wunderschön wild es aussieht, wenn Natur sich selbst ĂŒberlassen wird, erkennt ihr bei einem Blick in die Kernzonen des BiosphĂ€renreservates, den ihr z.B. bei einer Wanderung durch das Vessertal erhaschen.

www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/9sYbG 

📾 Dominik Ketz

Seltene Mosse und Flechten am Großen Hermannstein

Foto: ThĂŒringer Wald

Der „Große Hermannstein“ nahe der malerischen Goethe-Stadt Ilmenauhat nicht nur als steinerne Erhebung inmitten der ausgedehnten WĂ€lde des Naturpark ThĂŒringer Wald wahrhaft „herausragende“ Bedeutung. Hier wurden 66 Laubmoos-, 15 Lebermoos- und 38 Flechtenarten nachgewiesen. Davon gehören 10 Flechten- und 11 Moosarten zur „Roten Liste der gefĂ€hrdeten Tier- und Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften und Biotope ThĂŒringens“. Auch đ—šđ—Œđ—Čđ˜đ—”đ—Č hat die Besonderheit dieses Ortes geschĂ€tzt, dessen berĂŒhmte kĂŒnstlich geschaffene Felsenhöhle wohl so manches Geheimnis kennt und fĂŒr immer bewahrt. So fĂŒhrte Goethe auch Charlotte von Stein hierher, als sie ihn im Sommer 1776 in Ilmenau besuchte. Den naturschönen Geheimnissen des Ortes spĂŒrt man am besten auf dem đ—šđ—Œđ—Čđ˜đ—”đ—Čđ˜„đ—źđ—»đ—±đ—Č𝗿𝘄đ—Č𝗮 nach, der in diesem Jahr sogar fĂŒr die Auszeichnung "Deutschlands schönster Wanderweg 2021" nominiert wurde.

Mehr zum Wanderweg unter: www.tourenportal-thueringer-wald.de/r/18294127

📾 Dominik Ketz

Steinerne Rose im Naturpark Schiefergebirge - Obere Saale

Foto: ThĂŒringer Wald

Einmalig in Europa in dieser GrĂ¶ĂŸe ist das đ—Ąđ—źđ˜đ˜‚đ—żđ—±đ—Čđ—»đ—žđ—ș𝗼đ—č „𝗩𝘁đ—Čđ—¶đ—»đ—Čđ—żđ—»đ—Č đ—„đ—Œđ˜€đ—Č“ bei Saalburg-Ebersdorf im Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland. In der Naturparkregion ThĂŒringer Meer vor circa 350 Millionen Jahren aus einem unterirdischen Lavastrom entstanden, erinnert das Gestein heute an eine aufblĂŒhende Rosenknospe. Die "Steinerne Rose" ist so ungewöhnlich, dass sie 2013 im Wettbewerb um die schönsten geologischen Naturwunder Deutschlands den 2. Platz belegte. Am besten erkundet ihr das „blĂŒhende“ Wunderwerk der Natur auf einer Radtour entlang des Saaleradweges.

www.tourenportal-thueringer-wald.de/de/r/23013647/ 

Die farbenreichste Schaugrotte der Welt

Foto: ThĂŒringer Wald

 FarbenprĂ€chtige SchĂ€tze gibt es in den Saalfelder Feengrotten vor allem UNTER Tage. Sie gelten nicht ohne Grund als â€žđ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—Čđ—»đ˜€ đ—Șđ˜‚đ—»đ—±đ—Č𝗿 đ˜đ—¶đ—Č𝗳 đ—¶đ—ș 𝗕đ—Č𝗿𝗮“. In einem ehemaligen Bergwerk angesiedelt, gelten die Feengrotten als die „farbenreichste Schaugrotte der Welt“ und haben es damit sogar in die Guinness World Records geschafft. Die faszinierende Untertagewelt wurde der Sage nach von einer Fee erschaffen. In Wirklichkeit fanden die Bergleute auf der Suche nach Gold, Silber und anderen begehrten Metallen schließlich vor vielen Jahrhunderten ein gefragtes Gestein - den schwarzen Alaunschiefer. Im Laufe der Zeit verwandelte die Natur die unterirdischen HohlrĂ€ume in eine farbenprĂ€chtige Tropfsteinwelt. 

www.feengrotten.de

đŸ“· Florian Trykowski

GrĂ¶ĂŸter und artenreichster Alpingarten Deutschlands

Foto: ThĂŒringer Wald

Willkommen im grĂ¶ĂŸten und artenreichsten Alpingarten Deutschlands. Der Rennsteiggarten Oberhof fasziniert nicht nur Pflanzenliebhaber mit circa 4.000 Arten aus den Hochgebirgen der Welt. Ganz ohne anstrengende Klettertouren entfĂŒhrt uns der Park seit nunmehr ĂŒber 50 Jahren auf eine farbenreiche BlĂŒtenreise auf 7 Hektar FlĂ€che durch die Jahreszeiten. Hier in der Kammlage des ThĂŒringer Waldes (die Jahresdurchschnittstemperatur betrĂ€gt 4,2 °C; es fallen im Jahr bis 1400 l/mÂČ Niederschlag; wĂ€hrend etwa 150 Tagen bedeckt Schnee die PflanzenflĂ€chen) bilden die Gebirgspflanzen ihren typischen Wuchs und BlĂŒtenflor aus. Viele Vertreter bekannter Gebirgspflanzengattungen, wie Enziane, Primeln, Glockenblumen, Nelken, Edelweiß und Alpenrosen entfalten im Rennsteiggarten ihre attraktiven BlĂŒten. Ein aufmerksamer Besucher entdeckt auch weniger bekannte Schönheiten wie Blauen Himalayamohn, Andenpolster und Bitterwurz.

www.rennsteiggartenoberhof.de 

đŸ“· Dominik Ketz

Das am besten erforschte Schmetterlingsgebiet Europas

Foto: ThĂŒringer Wald

Die TourismusRegion Rennsteig-Schwarzatal e.V. ist nicht nur wunderschön, wildromantisch und ein wahrer Geheimtipp fĂŒr Naturliebhaber. Das Schwarzatal ist auch das 𝗼đ—ș 𝗯đ—Č𝘀𝘁đ—Čđ—» đ—Čđ—żđ—łđ—Œđ—żđ˜€đ—°đ—”đ˜đ—Č đ—Šđ—°đ—”đ—șđ—Č𝘁𝘁đ—Č𝗿đ—čđ—¶đ—»đ—Žđ˜€đ—Žđ—Čđ—Żđ—¶đ—Č𝘁 Europas. Seit nunmehr 70 Jahren analysieren Chemnitzer Entomologen das Tal und haben mittlerweile einige hundert Arten hier entdeckt.

Wer mehr wissen möchte, kann in der Entomogruppe Chemnitz mal vorbeischauen.

Das GrĂŒne Band in ThĂŒringen - Nationales Naturmonument

Foto: ThĂŒringer Wald

Wo einst Grenzmauern Menschen trennten, erstreckt sich heute auf insgesamt 1.393 Kilometern das â€žđ—šđ—żđ˜‚Ìˆđ—»đ—Č đ—•đ—źđ—»đ—±â€œ. Als grĂ¶ĂŸter Biotopverbund Deutschlands vereint es den Osten und Westen zu einem lebendigen Denkmal der Geschichte – mit mehr als 1.200 seltenen und oft auch gefĂ€hrdeten Pflanzen- und Tierarten. Auf insgesamt 763 Kilometern zieht sich das „GrĂŒne Band“ durch ThĂŒringen und den ThĂŒringer Wald, wo dieses besondere Refugium Ende 2019 als đ—Ąđ—źđ˜đ—¶đ—Œđ—»đ—źđ—čđ—Č𝘀 𝗡𝗼𝘁𝘂𝗿đ—șđ—Œđ—»đ˜‚đ—șđ—Čđ—»đ˜ ausgewiesen wurde.Hier können Besucher die deutsch-deutsche Geschichte nachvollziehen, die Natur beobachten und vielfĂ€ltige Wanderungen unternehmen. Alle Infos gibt's hier: www.gruenes-band.thueringer-wald.com 

📾 Sven Lemnitzer, Andreas Hub, Susen Reuter

Naturschutz & FFH-Gebiet - Staatsbruch Lehesten

Foto: ThĂŒringer Wald

„GlĂŒckauf“ heißt es am Technisches Denkmal Lehesten sowie im angrenzenden Naherholungs-, Wander- und Naturschutzgebiet Staatsbruch im Geopark Schieferland. Die fast 750jĂ€hrige Tradition des đ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—¶đ˜€đ—°đ—”-đ—™đ—żđ—źÌˆđ—»đ—žđ—¶đ˜€đ—°đ—”đ—Čđ—» đ—Šđ—°đ—”đ—¶đ—Č𝗳đ—Č𝗿𝗯đ—Č𝗿𝗮𝗯𝗼𝘂𝘀 hat Spuren in der Landschaft hinterlassen. Vor allem der Staatsbruch in Lehesten hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche VerĂ€nderungen durchlebt. Heute liegt die Einrichtung eingebettet in ein faszinierendes Naturschutzgebiet. Hier siedelten sich aufgrund der besonderen Zusammensetzung des Tonschiefers und unterschiedlicher Mikroklimazonen seltene und unter Naturschutz stehende Arten an. Jede sechste der hier lebenden 1.100 Tier- und Pflanzenarten steht auf der Roten Liste der gefĂ€hrdeten Tiere und Pflanzen. Mit Moosen und Flechten Ă€hnelt die Pflanzenwelt jener der Alpen und des Hochharzes. Besonders wertvoll ist das GelĂ€nde fĂŒr FledermĂ€use . Sogar die vom Aussterben bedrohte Große Bartfledermaus, die Mopsfledermaus und das Große Mausohr konnten nachgewiesen werden.

Alle Infos unter:
www.schiefer-denkmal-lehesten.de 

📾 Paul Hentschel Photography

Weltweit einziger, begehbarer Magnetit-Stollen

Foto: ThĂŒringer Wald

Vor unglaublichen 520 - 500 Millionen Jahren durch sogenannte "Black Smoker" am Grunde der Tiefsee entstanden, könnt ihr euch diese erdgeschichtliche Besonderheit als eine đ—żđ—¶đ—Čđ˜€đ—¶đ—Žđ—Č đ—˜đ—¶đ˜€đ—Čđ—»đ—Č𝗿𝘇𝗾𝘂𝗮đ—Čđ—č vorstellen. Hiervon gibt es weltweit nur drei in Ă€hnlichem Format. Die "đ‘†đ‘â„Žđ‘€đ‘Žđ‘Ÿđ‘§đ‘’ đ¶đ‘Ÿđ‘ąđ‘„" im Herzen des 𝗹𝗡𝗘𝗩𝗖𝗱-đ—•đ—¶đ—Œđ˜€đ—œđ—”đ—źÌˆđ—żđ—Čđ—»đ—żđ—Č𝘀đ—Č𝗿𝘃𝗼𝘁𝘀 đ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—Č𝗿 đ—Ș𝗼đ—čđ—± zwischen Schmiedefeld am Rennsteig und Vesser ist jedoch das weltweit đ—Čđ—¶đ—»đ˜‡đ—¶đ—Ž 𝗯đ—Č𝗮đ—Čđ—”đ—Żđ—źđ—żđ—Č 𝗘𝘅đ—Čđ—șđ—œđ—č𝗼𝗿. Die Erzgewinnung begann vermutlich um das Jahr 900 herum und war absolute Schwerstarbeit. Im heute einzigartig erschlossenen Besucherbergwerk Schwarze Crux herrschen konstant 9 °C und die Luft ist von besonderer Reinheit, weshalb der Stollen seit Anfang 2020 als Heilstollen anerkannt wurde.

www.schwarzer-crux.com 

ThĂŒringer Geopark / Inselsberg - Drei Gleichen

Foto: ThĂŒringer Wald

Es ist geschafft! Die UNESCO hat den Nationalen Geopark Inselsberg - Drei Gleichen am 21. April 2021 als 𝟳. đ—±đ—Čđ˜‚đ˜đ˜€đ—°đ—”đ—Čđ—» 𝗚đ—Čđ—Œđ—œđ—źđ—żđ—ž in das Netzwerk der UNESCO Global Geoparks aufgenommen. Diese Auszeichnung ist eine große Aufwertung unserer Region ĂŒber die Grenzen des Freistaat ThĂŒringen hinaus. Im Rahmen der #WaldDerRekorde-BeitrĂ€ge in jeder Woche stellen wir euch natĂŒrlich einige der vielen herausragenden Fakten rund um den Geopark vor. Wer schon jetzt mehr ĂŒber die kleinen und großen PhĂ€nomene erfahren möchte, nutzt am besten eine der erlebnisreichen Georouten

www.tourenportal-thueringer-wald.de/de/search/?q=Georoute 

📾 Dominik Ketz

GrĂ¶ĂŸtes Teichgebiet ThĂŒringens

Foto: ThĂŒringer Wald

 Das â€žđ—Ÿđ—źđ—»đ—± đ—±đ—Č𝗿 𝗧𝗼𝘂𝘀đ—Čđ—»đ—± 𝗧đ—Čđ—¶đ—°đ—”đ—Č“ ist im wahrsten Sinne ein Geschenk des Himmels. Und das in vielerlei Hinsicht! Das heutige Reich der Libellen und Wasservögel im Naturpark ThĂŒringer Schiefergebirge / Obere Saale erzĂ€hlt die Geschichten der Benediktinermönche, die hier im 11. und 12. Jh. eintausend Teiche zur Fischzucht anlegten. Noch heute sind es mehrere hundert Teiche , die rund um Dreba und Plothen đ—±đ—źđ˜€ đ—Žđ—żđ—ŒÌˆđ˜€đ˜€đ˜đ—Č 𝘇𝘂𝘀𝗼đ—șđ—șđ—Čđ—»đ—”đ—źÌˆđ—»đ—Žđ—Čđ—»đ—±đ—Č 𝗧đ—Čđ—¶đ—°đ—”đ—Žđ—Čđ—Żđ—¶đ—Č𝘁 đ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—Čđ—»đ˜€ und somit einen einzigartigen Naturraum bilden. Die sogenannten „Himmelsteiche“ werden ausschließlich durch Regenwasser gespeist. Auf einer LĂ€nge von etwa acht Kilometern lĂ€dt der „𝟭𝟬𝟬𝟬-𝗧đ—Čđ—¶đ—°đ—”đ—Č-đ—„đ˜‚đ—»đ—±đ˜„đ—Č𝗮“ die ganze Familie zum Staunen und Entdecken ein.

www.land-der-tausend-teiche.de 

đŸ“· Paul Hentschel Photography, Susen Reuter

BergwiesenblĂŒte

Foto: ThĂŒringer Wald

Sie zĂ€hlen zu den ganz besonderen SchĂ€tzen des ThĂŒringer Waldes : Unsere Bergwiesen. Sie bedecken die TĂ€ler und Wiesenplateaus im UNESCO-BiosphĂ€renreservat, im Naturpark ThĂŒringer Wald und im Naturpark ThĂŒringer Schiefergebirge / Obere Saale. Durch jahrhundertelange Mahd und Beweidung sind die schĂŒtzenswerten WiesenflĂ€chen entstanden, die gerade in diesen Wochen eine wahre Augenweide sind. Je nach Standort haben sich unterschiedliche Pflanzengesellschaften mit ihren ganz speziellen AnsprĂŒchen an NĂ€hrstoffe, Wasser und Sonne herausgebildet. Hier leben wiederum seltene Tierarten, wie die Kreuzotter, der Warzenbeißer und die Bekassine. Rund um Neustadt am Rennsteig, Friedrichshöhe oder Vesser und Schmiedefeld am Rennsteig geht die BergwiesenblĂŒte gerade los.

Wandertipp zur BergwiesenblĂŒte:Die Rennsteig-Leiter in Mengersgereuth-HĂ€mmern
www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/CJbwv 

Weitere Infos:
www.biosphaerenreservat-thueringerwald.de
www.naturpark-thueringer-wald.de
www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de 

📾 Dominik Ketz, Ralf Kirchner, Tina Heinz, Susen Reuter

Marienglashöhle Friedrichroda

Foto: ThĂŒringer Wald

Eine der grĂ¶ĂŸten und đ˜€đ—°đ—”đ—ŒÌˆđ—»đ˜€đ˜đ—Čđ—» đ—žđ—żđ—¶đ˜€đ˜đ—źđ—čđ—čđ—Žđ—żđ—Œđ˜đ˜đ—Čđ—» đ—˜đ˜‚đ—żđ—Œđ—œđ—źđ˜€ findet sich in der Marienglashöhle Friedrichroda im 𝗹𝗡𝗘𝗩𝗖𝗱 𝗚đ—čđ—Œđ—Żđ—źđ—č Geopark Inselsberg - Drei Gleichen. Die Höhle ist heute ein 𝗮đ—Čđ—Œđ—čđ—Œđ—Žđ—¶đ˜€đ—°đ—”đ—Č𝘀 đ—Ąđ—źđ˜đ˜‚đ—żđ—±đ—Čđ—»đ—žđ—ș𝗼đ—č. Bis 1903 wurde hier Gips abgebaut. Die Gipskristalle (Selenit), die auch als Marienglas bekannt sind, gaben der Grotte ihren heutigen Namen. Entdeckt wurde der đ—Čđ—¶đ—»đ˜‡đ—¶đ—Žđ—źđ—żđ˜đ—¶đ—Žđ—Č đ—Šđ—°đ—”đ—źđ˜đ˜‡ bei den Arbeiten unter Tage um 1784. Das besondere Material ist durchsichtig und reflektiert einfallendes Licht durch einen perlmuttartigen Glanz auf den SpaltflĂ€chen. Es wurde nach seiner Entdeckung bis etwa 1848 vorwiegend als Zierelement in sakralen RĂ€umen eingesetzt. Durch seine Reinheit wurde das Kristall auch als Glasersatz unter anderem fĂŒr GemĂ€lde der Mutter Maria verwendet, woraus sich auch sein Name ableiten lĂ€sst.

Weitere Informationen unter:
www.marienglashoehle-friedrichroda.de 

📾 Kur- und Tourismusamt Friedrichroda

Schweizen im ThĂŒringer Wald

Foto: ThĂŒringer Wald

 â€žSchweizen“ gibt es in Deutschland scheinbar wie Sand am Meer. Aber gleich zwei auf kleinstem Raum das ist doch etwas ganz Besonderes. Im UNESCO BiosphĂ€renreservat ThĂŒringer Wald vor den Toren des Heilklimatischen Kurortes Masserberg liegen sie: Die đ—šđ—¶đ—ČĂŸđ˜‚Ìˆđ—Żđ—čđ—Č𝗿- đ˜‚đ—»đ—± đ—±đ—¶đ—Č 𝗙đ—Čđ—”đ—żđ—Čđ—»đ—Żđ—źđ—°đ—”đ—Č𝗿 đ—Šđ—°đ—”đ˜„đ—Čđ—¶đ˜‡. Die unverkennbare Gemeinsamkeit: Bizarre Felsformationen aus dunklem Konglomerat-Gestein. Wie verzaubert warten die versteinerten Zeitzeugen in einer abwechslungsreichen Landschaft aus Bergmischwald mit sprudelnden BergbĂ€chen, moosbedecktem Waldboden und blĂŒhenden Bergwiesen darauf, entdeckt zu werden. Das sogenannte â€žđ—Ąđ—źđ—±đ—Čđ—čđ—ŒÌˆđ—”đ—żâ€œ hat Wind und Wetter ĂŒber die Jahrhunderte z.B. zu einem beeindruckenden 𝗙đ—Čđ—č𝘀đ—Čđ—»đ˜đ—Œđ—ż geformt. Der â€žđ—Ÿđ—źđ—»đ—Žđ—Č𝗿𝘁𝗳đ—Čđ—č𝘀đ—Čđ—»â€œ indes bietet eine exzellente Fernsicht in Richtung Neustadt am Rennsteig.

Am besten erkundet ihr die Schweizen auf folgenden Rundwanderwegen:
𝗡𝗼𝘁𝘂𝗿đ—čđ—Čđ—”đ—żđ—œđ—łđ—źđ—± đ—šđ—¶đ—Čđ˜€đ˜€đ˜‚Ìˆđ—Żđ—čđ—Č𝗿 đ—Šđ—°đ—”đ˜„đ—Čđ—¶đ˜‡ ( www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/SYFYa )
đ—„đ˜‚đ—»đ—±đ˜„đ—źđ—»đ—±đ—Č𝗿𝘄đ—Č𝗮 𝗙đ—Čđ—”đ—żđ—Čđ—»đ—Żđ—źđ—°đ—”đ—Č𝗿 đ—Šđ—°đ—”đ˜„đ—Čđ—¶đ˜‡ ( www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/SWFpg )

📾 Dominik Ketz, Thomas Dreger, Bastian Hinz

PS: Weitere Schweizen im ThĂŒringer Wald: Suhler Schweiz nahe Tierpark Suhl Tierpark Suhl und Schlechtsarter Schweiz bei Hildburghausen.

... ein đ—Ș𝗼đ—čđ—± wie kein anderer ...

Foto: ThĂŒringer Wald

 Unser Wald: Er ist Lebens- und Erholungsraum zugleich, hĂ€lt aber auch Medizin fĂŒr Körper und Seele bereit und ist ein Ort, mit dem wir uns 𝘀đ—Čđ—¶đ˜ 𝗹𝗿𝘇đ—Čđ—¶đ˜đ—Čđ—» đ˜đ—¶đ—Č𝗳 𝘃đ—Čđ—żđ—Żđ˜‚đ—»đ—±đ—Čđ—» fĂŒhlen. Schon immer war der Wald der natĂŒrliche Schutzraum des Menschen. Die Forschung bestĂ€tigt, welchen positiven gesundheitlichen Einfluss er auf uns ausĂŒbt. Ein Hektar Laubwald setzt pro Jahr 15 Tonnen Sauerstoff frei, ein Nadelwald sogar 30 Tonnen. Doch nicht nur sauerstoffreiche Luft trĂ€gt zum „Aufatmen“ bei, vor allem die kleinen feinen Botenstoffe, die sogenannten Terpene, ĂŒber die BĂ€ume Informationen miteinander austauschen, helfen uns im wahrsten Sinne Gesundheit zu „tanken“. Doch das ist noch lange nicht alles, was unser Wald fĂŒr euch bereithĂ€lt. Gerade in diesen Tagen sorgt das angenehme Klima unter dem BlĂ€tterdach des ThĂŒringer Waldes fĂŒr đ—źđ—»đ—Žđ—Čđ—»đ—Čđ—”đ—șđ—Č đ—”đ—Żđ—žđ˜‚Ìˆđ—”đ—čđ˜‚đ—»đ—Ž.

Das könnt ihr auf eurem đ—»đ—źÌˆđ—°đ—”đ˜€đ˜đ—Čđ—» đ—Ș𝗼đ—čđ—±đ˜€đ—œđ—źđ˜‡đ—¶đ—Čđ—żđ—Žđ—źđ—»đ—Ž oder beim „đ—Ș𝗼đ—čđ—±đ—Żđ—źđ—±đ—Čđ—»â€œ gleich mal testen. Wer sich fĂŒrs achtsame Waldbad entscheidet, der kann sich z.B. Silke Grieger von der Waldbaderei anschließen.

FĂŒr alle individuellen AusflĂŒge in die Natur lohnt sich ein Blick ins www.tourenportal-thueringer-wald.de 

Spannende Fakten zu Wald+Klima findet ihr unter: www.thueringenforst.de/waldwissen/waldklima 

📾 Dominik Ketz, Paul Hentschel Photography

Die Strudeltöpfe der Schwarza

Foto: ThĂŒringer Wald

Die Schwarza ist ein wahres Juwel. Nicht nur 𝘀đ—Čđ—č𝘁đ—Čđ—»đ—Č đ—Ș𝗼𝘀𝘀đ—Čđ—żđ˜ƒđ—ŒÌˆđ—Žđ—Čđ—č, wie Wasseramsel und Eisvogel könnt ihr hier mit etwas GlĂŒck beobachten. Besonders eindrucksvoll ist die Natur hier als fantasievolle Bildhauerin schon seit Jahrtausenden am Werk. Sand, Steine und Geröll, getragen vom strudelnden Wasser der Schwarza haben eine 𝗯đ—Čđ—Čđ—¶đ—»đ—±đ—żđ˜‚đ—°đ—žđ—Čđ—»đ—±đ—Č đ—™đ—Œđ—żđ—șđ—Čđ—»đ˜ƒđ—¶đ—Čđ—č𝗳𝗼đ—č𝘁 geschaffen. Die sogenannten Strudeltöpfe oder Kolke kommen sehr selten vor und stehen als hydrogeologische Naturdenkmale unter Schutz. Beinahe runde Kessel, glatt geschliffene Rundungen, ausgespĂŒlte Rinne, die teilweise von frisch grĂŒnem Moos ĂŒberzogen sind oder organisch geformte Steintöpfe, in denen sich wieder Kies und Wasser sammeln und auf ihre Weiterreise warten. Wenn dann die Sonnenstrahlen das dichte BlĂ€tterdach durchdringen und die „gefĂŒllten“ đ—Šđ˜đ—żđ˜‚đ—±đ—Čđ—čđ˜đ—ŒÌˆđ—œđ—łđ—Č zum Glitzern bringen, wisst ihr genau, dass ihr zur rechten Zeit am rechten Ort seid.

Wen es jetzt nicht mehr zu Hause hÀlt, dem sei der Rundwanderweg "Zu den Strudeltöpfen der Schwarza" ans Herz gelegt:
www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/GFzOV 

đŸ“· Dominik Ketz

Die Schneekopfkugeln

Foto: ThĂŒringer Wald

đ—Șđ˜‚đ—»đ—±đ—Č𝗿𝘄đ—Č𝗿𝗾đ—Č đ—±đ—Č𝗿 𝗡𝗼𝘁𝘂𝗿 – vor ĂŒber 250 Millionen Jahren entstanden – verbergen ihren inneren Glanz durch eine unscheinbare Porphyr-HĂŒlle. Ihren Namen verdanken sie einem ihrer Fundorte, dem Schneekopf (978 m ĂŒ. NN.) im UNESCO-BiosphĂ€renreservat ThĂŒringer Wald. Hier liegen durch Verwitterung und Abtragung die Ă€lteren Schichten der Erdformation frei, in denen die begehrten Kostbarkeiten zu finden sind. Die Schneekopfkugeln sind mineralgefĂŒllte GesteinshohlrĂ€ume, die u.a. Bergkristall, Amethyst oder Achat enthalten können. Durch Gasblasenbildung in vulkanischem Ergussgestein und anschließender Kristallisation konnten diese steinernen SchĂ€tze entstehen. Wer ĂŒbrigens nicht so lange suchen möchte, um die begehrten „Thundereggs“ zu finden, dem sei die kulinarische Nachspeisenvariante in der Neue Gehlberger HĂŒtte empfohlen.

📾 Dominik Ketz, Susen Reuter

Burgberg und Veste Heldburg

Foto: ThĂŒringer Wald

Dass die Veste Heldburg mit dem Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg ein đ—Čđ—¶đ—»đ—±đ—żđ˜‚đ—°đ—žđ˜€đ˜ƒđ—Œđ—čđ—čđ—Č𝘀 𝗔𝘂𝘀𝗳đ—čđ˜‚đ—Žđ˜€đ˜‡đ—¶đ—Čđ—č ist, das ihr unbedingt gesehen haben mĂŒsst, steht außer Frage. Aber wusstet ihr eigentlich worauf die Burganlage eigentlich errichtet ist? 𝟭𝟭 đ—Żđ—¶đ˜€ 𝟭𝟯 đ— đ—¶đ—Œ. đ—đ—źđ—”đ—żđ—Č alt ist der đ—©đ˜‚đ—čđ—žđ—źđ—»đ—±đ—Œđ—ș , auf dem die â€žđ—™đ—żđ—źÌˆđ—»đ—žđ—¶đ˜€đ—°đ—”đ—Č 𝗟đ—Čđ˜‚đ—°đ—”đ˜đ—Č“ steht. Wenn euch das noch nicht genug Superlativ ist, setzt die Art des Gesteins hier klangvolle Akzente: Es handelt sich um đ—Łđ—”đ—Œđ—»đ—Œđ—čđ—¶đ˜đ—”, zu Deutsch „𝗞đ—čđ—¶đ—»đ—Žđ˜€đ˜đ—Čđ—¶đ—»â€œ. Dieser entsteht, wenn basaltische Magma nicht aus der Tiefe an die OberflĂ€che dringt, sondern langsam abkĂŒhlt und dabei teilweise kristallisiert. Seinen Namen hat das extrem harte Gestein aufgrund des hellen Klangs beim Anschlagen der Steinplatten. Davon könnt ihr euch bei einem Besuch auf der Veste selbst ĂŒberzeugen und ĂŒberdies einen der 𝟭𝟬 đ˜đ—¶đ—Č𝗳𝘀𝘁đ—Čđ—» 𝘄𝗼𝘀𝘀đ—Čđ—żđ—łđ˜‚Ìˆđ—”đ—żđ—Čđ—»đ—±đ—Čđ—» đ—•đ—żđ˜‚đ—»đ—»đ—Čđ—» đ—˜đ˜‚đ—żđ—Œđ—œđ—źđ˜€ besichtigen. Vor allem solltet ihr euch aber die Ausstellung nicht entgehen lassen, die faszinierende Einblicke in die Welt der Burgen gibt.

Jetzt Besuch planen: www.deutschesburgenmuseum.de 

đŸ“· Dominik Ketz, Björn Chilian, Deutsches Burgenmuseum

Hochmoore des ThĂŒringer Waldes

Foto: ThĂŒringer Wald

In den feuchten und kĂŒhlen Höhenlagen des ThĂŒringer Waldes verbergen sich geheimnisvolle Moore, die bis zu 𝟰.đŸ±đŸŹđŸŹ đ—đ—źđ—”đ—żđ—Č alt sind. Die Moore in den Hochlagen werden von NiederschlĂ€gen und flach ziehendem Grundwasser gespeist. Heute als seltener Lebensraum geschĂŒtzt, galten die Moore frĂŒher als wertvolle Torflieferanten. Um den begehrten Brennstoff abzubauen, wurde das Wasser ĂŒber GrĂ€ben abgeleitet. Doch đ—Œđ—”đ—»đ—Č đ—Ș𝗼𝘀𝘀đ—Č𝗿 𝗾đ—Čđ—¶đ—» đ— đ—Œđ—Œđ—ż. Seit ca. 100 Jahren werden die schĂŒtzenswerten LebensrĂ€ume wieder renaturiert und bieten Pflanzen wie Moos-, Rausch- und KrĂ€henbeeren sowie dem đ—„đ˜‚đ—»đ—±đ—Żđ—čđ—źÌˆđ˜đ˜đ—żđ—¶đ—Žđ—Čđ—» đ—Šđ—Œđ—»đ—»đ—Čđ—»đ˜đ—źđ˜‚ wieder entsprechende Grundlagen. Da das Wasser der Moore sehr nĂ€hrstoffarm ist, wachsen Moore sehr langsam – etwa 1mm im Jahr.

Die Hochmoore des ThĂŒringer Waldes unterliegen dem besonderen Schutz und sind in der Regel nicht frei zugĂ€nglich. In Oberhof lĂ€dt das đ—Šđ—°đ—”đ˜‚Ìˆđ˜đ˜‡đ—Čđ—»đ—Żđ—Č𝗿𝗮đ—șđ—Œđ—Œđ—ż mit dem Hochmoor-Lehrpfad ein, diesen besonderen Lebensraum ĂŒber einen Holzsteg zu erkunden. Aktuell versieht das đ—Šđ—°đ—”đ—Čđ—¶đ—±đ—¶đ—Žđ—Č đ—Șđ—Œđ—čđ—č𝗮𝗿𝗼𝘀 das Hochmoor mit seidig weißen BlĂŒtentupfen.

www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/JgPvO 

đŸ“· Paul Hentschel Photography

Weltweit einmalige Ursaurier-FundstÀtte

Foto: ThĂŒringer Wald

Die đ—šđ—żđ˜€đ—źđ˜‚đ—żđ—¶đ—Č𝗿-đ—™đ˜‚đ—»đ—±đ˜€đ˜đ—źÌˆđ˜đ˜đ—Č am „Bromacker“ im UNESCO-Global-Geopark Inselsberg - Drei Gleichen ist 𝘄đ—Čđ—č𝘁𝘄đ—Čđ—¶đ˜ đ—Čđ—¶đ—»đ˜‡đ—¶đ—Žđ—źđ—żđ˜đ—¶đ—Ž. Die am Bromacker gefundenen Saurierskelette sind Zeitzeugen des urgeschichtlichen Geschehens in und um Georgenthal vor ca. 290 Millionen Jahren . Als Ursaurier werden die Ă€ltesten, vierbeinigen Landwirbeltiere der Erdgeschichte bezeichnet, aus denen in den folgenden Zeitepochen u.a. die populĂ€ren Dinosaurier und die SĂ€ugetiere hervorgegangen sind. Von 1974 bis heute wurden bei Grabungen rund 50 Skelette gefunden. Den Spuren der Ursaurier könnt ihr z.B. auf dem đ—Šđ—źđ˜‚đ—żđ—¶đ—Č𝗿-𝗘𝗿đ—čđ—Čđ—Żđ—»đ—¶đ˜€đ—œđ—łđ—źđ—± folgen und 17 Saurier in LebensgrĂ¶ĂŸe bestaunen.

DarĂŒber hinaus könnt ihr in diesem Jahr den Forschenden bei ihren Ausgrabungsarbeiten am Bromacker sogar đ—čđ—¶đ˜ƒđ—Č đ˜‚Ìˆđ—Żđ—Č𝗿 đ—±đ—¶đ—Č đ—Šđ—°đ—”đ˜‚đ—č𝘁đ—Č𝗿 đ˜€đ—°đ—”đ—źđ˜‚đ—Čđ—». Ab 𝟼đŸČ. 𝗝𝘂đ—čđ—¶ 𝟼𝟬𝟼𝟭 đ˜‚đ—»đ—± đ—¶đ—ș 𝗔𝘂𝗮𝘂𝘀𝘁 werden öffentliche FĂŒhrungen angeboten. Lasst euch diese einmalige Chance auf euer đ—•đ—„đ—ąđ— đ—”đ—–đ—žđ—˜đ—„-đ—™đ—Œđ—żđ˜€đ—°đ—”đ˜‚đ—»đ—Žđ˜€đ—Č𝗿đ—čđ—Čđ—Żđ—»đ—¶đ˜€ nicht entgehen! Termine findet ihr hier: Sommergrabung 2021 ( www.geopark-thueringen.de )

Alle Infos zum Saurier-Erlebnispfad im Tourenportal ThĂŒringer Wald:
www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/AMYa4
www.georgenthal.de/tourismus/sauriererlebnispfad 

📾 Stephan Brauner, Kerstin Fohlert

Die Werraquelle(n)

Foto: ThĂŒringer Wald

Ohne Zweifel: jeder Fluss hat eine Quelle. Die Werra im Naturpark ThĂŒringer Wald hat jedoch gleich zwei, eine vordere an der Werraquell-HĂŒtte bei Fehrenbach und eine hintere unweit von Siegmundsburg. Aber nicht nur das macht die Werra so spannend. Ihr Einzugsgebiet umfasst 5.497 Quadratkilometer. Auch mĂŒndet sie nicht schlicht in einen Fluss oder ein Meer, sondern sie bildet zusammen mit der Fulda ein ganz neues GewĂ€sser, die Weser. So sehen die Wassertropfen aus dem ThĂŒringer Wald auf ihrer fast 1.000 Kilometer langen Reise in die Nordsee sicher so manches schöne Fleckchen Natur. Wer die Tropfen ein StĂŒck ihres Weges begleiten möchte, nutzt den ca. 316 Kilometer langen đ—Șđ—Č𝗿𝗿𝗼𝘁𝗼đ—č-đ—„đ—źđ—±đ˜„đ—Č𝗮.

Alle Streckeninfos im Tourenportal:
www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/Sv9RO 

đŸ“· Paul Hentschel Photography, Christian Heilwagen

700jÀhrige Dorflinde in Thal

Foto: ThĂŒringer Wald

„𝗔đ—č𝘁 đ˜„đ—¶đ—Č đ—Čđ—¶đ—» 𝗕𝗼𝘂đ—ș đ—șđ—ŒÌˆđ—°đ—”đ˜đ—Č đ—¶đ—°đ—” 𝘄đ—Čđ—żđ—±đ—Čđ—»â€Šâ€œ – was im Fall der Dorflinde im Ruhlaer Ortsteil Thal phĂ€nomenale 700 Jahre sind. Denn so lange ist sie schon hier verwurzelt und hat im Laufe der Zeit sicher so manches erlebt. Sie mag Gerichts- oder Tanzlinde gewesen sein. Sogar einen Blitzeinschlag 1993 hat sie ĂŒberstanden, wenn sie dabei auch ihre 20 Meter umfassende Krone einbĂŒĂŸen musste. Heute hat die Linde einen stattlichen Umfang von 7,5 Metern und ist nach wie vor ein wunderbarer Ort im Naturpark ThĂŒringer Wald zum Ruhen, Rasten und in die Vergangenheit reisen.

Hier steht die Linde

đŸ“· AndrĂ© Nestler

Der schönste Ruppberg der Welt

Foto: ThĂŒringer Wald

Unbestritten, dieser Berg im Naturpark ThĂŒringer Wald ist wirklich etwas Besonderes. Auf 866 Metern ĂŒ.NN habt ihr einen grandiosen 𝟯đŸČ𝟬 đ—šđ—żđ—źđ—±-đ—„đ˜‚đ—»đ—±đ˜‚đ—ș𝗯đ—čđ—¶đ—°đ—ž. DarĂŒber hinaus gilt der Ruppberg in der Region als einziger freistehender Bergkegel mit vulkanförmigem Gipfel. Der schroffe, rötliche Porphyrfels, der hier ĂŒberall zu Tage tritt, zeugt von dem intensiven Vulkanismus im Gebiet vor etwa 300 Millionen Jahren. Vor etwa 140 Millionen Jahren hat sich der ThĂŒringer Wald durch die Kollision der Kontinentalplatten als Folgeentwicklung der Aufschiebung der Alpen emporgehoben und durch Erosion, Wind, Wetter und Wasser konnten sich Berge wie der Ruppberg oder der Inselsberg aus den weicheren umliegenden Schichten herausmodellieren.

Klar, dass ihr den Ruppberg unbedingt einmal erwandern solltet. An den Wochenenden erwartet euch zum tollen Ausblick eine zĂŒnftige Brotzeit auf der HĂŒtte vom Ruppbergverein Zella-Mehlis e.V.

Hier gehts zum Rundwanderweg: www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/9TMbK 

Weitere Infos unter: www.ruppberg.de 

đŸ“· Robert Fehringer | keinECKMEDIA

Die Meurasteine

Foto: ThĂŒringer Wald

Wie von Menschenhand geschaffen taucht plötzlich eine dreifach gestaffelte Mauerformation in der malerischen Landschaft um Meura auf. Doch nicht der Mensch, sondern natĂŒrliche UrkrĂ€fte waren hier am Werk. Die 𝗠đ—Č𝘂𝗿𝗼𝘀𝘁đ—Čđ—¶đ—»đ—Č an der 𝗧𝗼đ—čđ˜€đ—œđ—Č𝗿𝗿đ—Č 𝗟đ—Čđ—¶đ—Żđ—¶đ˜€/đ—Ÿđ—¶đ—°đ—”đ˜đ—Č sind Überbleibsel eines uralten Meeres, das vor etwa 450 Millionen Jahren unsere Heimat bedeckte, dem Silurmeer. Die Schlammablagerungen dieses Meeres waren bis zu 4000 Meter mĂ€chtig. Im daraus entstandenen Sedimentgestein sind nur wenige erkennbare Spuren damaliger Lebewesen enthalten. Im Gebiet um Meura findet man jedoch hĂ€ufig die Bohr- und WohngĂ€nge eines Röhrenwurmes. Heute steht die sehenswerte Felsformation als 𝗮đ—Čđ—Œđ—čđ—Œđ—Žđ—¶đ˜€đ—°đ—”đ—Č𝘀 𝗙đ—čđ—źÌˆđ—°đ—”đ—Čđ—»đ—»đ—źđ˜đ˜‚đ—żđ—±đ—Čđ—»đ—žđ—ș𝗼đ—č unter besonderem Schutz.

Hier sind die Meurasteine

đŸ“· Franziska Jacob

BlĂŒhende GewĂ€sser

Foto: ThĂŒringer Wald

Seerosen kann jeder – auf der Saale blĂŒht jedes Jahr der flutende Hahnenfuß in ganzer Pracht. Und im Gegensatz zum muffigen Badeteich im SpĂ€tsommer zeugt das Naturschauspiel vom frischen, kĂŒhlen und sauerstoffreichen GewĂ€sser der Saale. Den weißen BlĂŒtenteppich auf der Saale könnt ihr euch zum Beispiel auf dem Rundwanderweg der Walderlebnisinsel ZiegenrĂŒck genauer anschauen. Dabei habt Ihr auch noch die Möglichkeit, die umgebende Natur aktiv an 12 Stationen mit allen Sinnen zu erleben. Findet Tierspuren, entdeckt, was es mit der Holzrutsche auf sich hat und sagt den Ziegen und Schafen hallo!

Hier kann man den Fluss am besten Im August blĂŒhen sehen

đŸ“· MERIAN, Georg Knoll / TTG

LĂ€ngstes, verbundenes Stauseengebiet Europas

Foto: ThĂŒringer Wald

đ—Șđ—Œ đ—±đ—Č𝗿 đ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—Č𝗿 đ—Ș𝗼đ—čđ—± 𝗯đ—č𝗼𝘂 đ—¶đ˜€đ˜ - Willkommen im đ—Žđ—żđ—ŒÌˆĂŸđ˜đ—Čđ—» 𝘇𝘂𝘀𝗼đ—șđ—șđ—Čđ—»đ—”đ—źÌˆđ—»đ—Žđ—Čđ—»đ—±đ—Čđ—» 𝗩𝘁𝗼𝘂𝘀đ—Čđ—Č𝗮đ—Čđ—Żđ—¶đ—Č𝘁 đ—˜đ˜‚đ—żđ—Œđ—œđ—źđ˜€. Die Saale bildet mit der fast 80 Kilometer langen und fĂŒnf Mal gestauten „Saalekaskade“ das sogenannte ThĂŒringer Meer. Der Bleiloch Stausee vereinigt sich mit dem flussabwĂ€rts folgenden Hohenwarte Stausee zu einer fast fjordĂ€hnlichen Landschaft im Gebiet des Naturpark ThĂŒringer Schiefergebirge / Obere Saale. In einer facettenreichen Kombination aus Wasser und waldreichem Mittelgebirge bietet sich ein einzigartiges Naturerlebnis.

Am besten startet ihr eure Entdeckungsreise auf dem Hohenwarte Stausee Weg am ThĂŒringer Meer entlang der SteilhĂ€nge der Oberen Saale und genießt die malerischen Aussichten auf die Landschaft. Ein toller Service ist dabei das đ—Șđ—źđ—»đ—±đ—Č𝗿𝗯𝘂𝘀 & 𝗚đ—Čđ—»đ˜‚đ˜€đ˜€-đ—”đ—»đ—Žđ—Čđ—Żđ—Œđ˜ der KomBus GmbH und BĂ€ckerei und Konditorei RĂ€the. Hier kommt ihr nicht nur entspannt zum Etappenstart. Eure regionale Wegzehrung bucht ihr bequem per Telefon oder online dazu – das Genusspaket kommt dann direkt zu Dir đ—¶đ—» đ—±đ—Čđ—» đ—Șđ—źđ—»đ—±đ—Č𝗿𝗯𝘂𝘀!

Alle Infos unter:
www.rennsteigsaaleland.de
www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de
www.kombus-online.eu/wanderbusundgenuss 

Europas grĂ¶ĂŸte, begehbare Kluft- und Spaltenhöhle

Foto: ThĂŒringer Wald

Meiningen ist nicht nur berĂŒhmt fĂŒr sein Theater, auch naturlandschaftlich finden sich hier echte Besonderheiten. Die Goetz-Höhle am Dietrichsberg ist Europs grĂ¶ĂŸte begehbare 𝗞đ—č𝘂𝗳𝘁- đ˜‚đ—»đ—± đ—Šđ—œđ—źđ—č𝘁đ—Čđ—»đ—”đ—ŒÌˆđ—”đ—čđ—Č. Bis zu 50 m hoch sind die Bruchspalten, die durch den Hangrutsch hin zum Werratal entstanden sind. Doch ihr seid hier unten nicht alleine ... 𝗙đ—čđ—Čđ—±đ—Č𝗿đ—șđ—źÌˆđ˜‚đ˜€đ—Č nutzen die Höhle gerne zum ĂŒberwintern.Wer Lust hat, kann zu einer der SpezialfĂŒhrungen vorbei kommen. Schaurig schöne Gruselgeschichten oder mĂ€rchenhafte Überraschungen warten auf euch. Einen fantastischen Ausblick auf die Stadt hat man ĂŒbrigens auch vom  𝗕đ—Čđ—żđ—Žđ—Žđ—źđ˜€đ˜đ—”đ—źđ˜‚đ˜€ "𝗭𝘂𝗿 đ—Šđ—œđ—źđ—č𝘁đ—Č", gleich neben der Höhle.

Alle Infos gibt's unter: www.goetzhoehle.com 

Die Bleßberghöhle

Foto: ThĂŒringer Wald

Die Bleßberghöhle ist nur eine von vielen Höhlen zwischen Eisfeld und Sonneberg in der đ—Šđ—°đ—”đ—źđ—č𝗾𝗼𝘂đ—Č𝗿 đ— đ˜‚đ˜€đ—°đ—”đ—Čđ—č𝗾𝗼đ—čđ—žđ—œđ—č𝗼𝘁𝘁đ—Č aber mit Abstand wohl die spektakulĂ€rste. Entdeckt wurde sie bei den Bauarbeiten der ICE-Neubaustrecke NĂŒrnberg – Erfurt am 30. MĂ€rz 2008 und wird seitdem vom ThĂŒringer Höhlenverein e. V. erforscht. In jedem Fall handelt es sich um đ—Čđ—¶đ—»đ—Č đ—±đ—Č𝗿 đ˜€đ—°đ—”đ—ŒÌˆđ—»đ˜€đ˜đ—Čđ—» đ—›đ—ŒÌˆđ—”đ—čđ—Čđ—» đ—§đ—”đ˜‚Ìˆđ—żđ—¶đ—»đ—Žđ—Čđ—»đ˜€, insbesondere aufgrund der mĂ€chtigen Stalaktiten, die teils ĂŒber zwei Meter lang sind.

Bisher ist die Höhle fĂŒr Besucher noch nicht zugĂ€nglich. Wer trotzdem mehr erfahren möchte, sollte sich die gefĂŒhrte Tour mit Ralf Kirchner am morgigen Sonntag nicht entgehen lassen. Beim "Tag des Geotops - Bleßberghöhle" erkundet ihr auf alten Wegen die sagenhafte Kulturlandschaft und trefft auf einige Zeugnisse der Entstehung unserer Welt. Mutige wagen dabei einen Blick in das Fuchsloch - einer Höhle unweit der verborgenen Bleßberghöhle.

Mehr Infos zur Höhle und tolle Bilder gibt's hier: www.thueringer-hoehlenverein.de/projekte/ 

📾 Ralf Kirchner

Der höchste, natĂŒrliche Wasserfall ThĂŒringens

Foto: ThĂŒringer Wald

19 Meter rauscht das Wasser der Spitter oberhalb vom Luftkurort Tambach-Dietharz ĂŒber vier Kaskaden in die Tiefe. Damit ist der Spitterfall der höchste natĂŒrliche Wasserfall ThĂŒringens. Am besten erkundet ihr das geologische Naturdenkmal bei einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet Spittergrund.

Übrigens ist die Spitter das einzige FließgewĂ€sser, das den Rennsteig quert bzw. im wahrsten Sinne des Wortes unterwandert.

Wandertipp: Rundwanderung - Ebertswiese - Bergsee www.tourenportal-thueringer-wald.de/s/9IPLx 

đŸ“· Paul Hentschel Photography

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