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Geopfad Roßkunst

Wanderung · Thüringer Wald
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Regionalverbund Thüringer Wald e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Totenfels
    / Der Totenfels
    Foto: Peter Möller, Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
  • / Stollen-Altbergbau
    Foto: Peter Möller, Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
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    Foto: Peter Möller, Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
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    Foto: Peter Möller, Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
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    Foto: Peter Möller, Regionalverbund Thüringer Wald e. V.
m 550 500 450 400 350 6 5 4 3 2 1 km
Der Geopfad Roßkunst führt an offenen Stollen, Pingen und Haldenzügen vorbei, wo man sich sein Souvenir selbst suchen kann und einen Einblick in die schwere Arbeit der Bergleute bekommt.
mittel
Strecke 6 km
1:42 h
170 hm
174 hm

Beginn des Wanderweges ist  an der Saalebrücke Harra. Es geht über die Brücke und nach ca. 250 Metern haben wir links unten am alten Fahrweg einen offenen Stollen. Die Öffnung ist ca. 0,7 m breit und 30 cm hoch. Nach dem Mundloch erhöht sich der Stollen auf 1,20 m und 0,70 breit. Von hier aus kann man sich einen Überblick über die Grube verschaffen.

Weiter geht es bergauf.  Nach dem Waldbeginn zeigen sich ca. 50 m links alte Fahrwege im Gestrüpp ab, die früher mit Karren genutzt wurden und zwei bis drei Mal seitlich verlegt wurden, wenn sie eingefahren waren.

Nach der Steigung befindet sich rechts ein uralter Pingenzug, der eine Quellfassung hat. Aus dem alten Stollen wird von hier aus das Gehöft  „Haus am Wald“ mit Trinkwasser versorgt.

Wir kommen an eine Kreuzung  mit 4 abgehenden Wegen.  An den linken Weg  befindet sich nach ca. 250 m ein eingezäunter Gedenkstein mit 3 Kreuzen und der Jahreszahl  1779. Es liegt die Vermutung nahe,  dass hier eine erwachsene Person mit zwei Kindern zu Tode gekommen ist (Blitzschlag oder Unfall).

Zurück auf dem Rundweg erstrecken sich im weiteren Verlauf rechts und links die Pingenzüge des Hundszuges und der Roßkunst über eine größere Fläche. Die Roßkunst besteht aus einer großen Halde Schlacke, einen Förderschacht, einen Fahrschacht und einen Förderschacht an dem Wasser gezogen wurde. Weiterhin ist ein Damm zu sehen,  auf dem sich eine Rösche befand. Unter dem Wasserschacht gibt es ein Licht- und Luftloch. 100 m weiter talwärts befindet sich der Erbstollen der Roßkunst.

Der Pingenzug des Hundszuges links vom Weg ist durch große Pingen gekennzeichnet, die im dichten Holz liegen.

Nach weiteren 3 km biegen wir auf den Weg am Galgersbach links Richtung Tal ab. Nach ca. 1 km, dem Bach folgenden, liegt die Grube Kluft mit den Beilehn Sechse und Hornzug. Sie zeichnen sich durch zahlreiche Pingen und große Halden, die den Talgrund rechts und links kennzeichnen.  Am Saaleufer befindet sich der Erbstollen der Kluft der einsehbar ist, in dem aber ca. 80 cm hoch das Wasser steht. Er geht ca. 150 m tief in den Berg hinein.

Unterhalb der Baumschule Harra finden wir hinter einem abgebrochenen Felsen das offene Mundloch eines alten Bergwerkes.  Zu sehen sind Buhnenlöcher im Fels,  welche auf einen regen Bergbau deuten.

Wir wandern zurück über die Brücke nach Harra. In der Stützmauer des Schloßgartens ist der Eingang zum ehemaligen Lagerkellers des Rittergutes Harra.

 

Profilbild von Frank Spörl
Autor
Frank Spörl
Aktualisierung: 14.07.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
576 m
Tiefster Punkt
405 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Ruheinsel Harra (408 m)
Koordinaten:
DD
50.420245, 11.684742
GMS
50°25'12.9"N 11°41'05.1"E
UTM
32U 690712 5588802
w3w 
///probte.mauer.hinauf

Ziel

Ruheinsel Harra

Wegbeschreibung

Die Markierung des Weges wird zurzeit überarbeitet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DD
50.420245, 11.684742
GMS
50°25'12.9"N 11°41'05.1"E
UTM
32U 690712 5588802
w3w 
///probte.mauer.hinauf
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
6 km
Dauer
1:42 h
Aufstieg
170 hm
Abstieg
174 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
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Tiefster Punkt  Hm
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